Einladung zur Kirche Kunterbunt
„Gott macht alles neu“

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GlaubeVeranstaltung

Kirche Kunterbunt

Alles auf Anfang: Ein „Happy End“ für 2026!

Was alt ist, darf neu werden – unter diesem hoffnungsvollen Versprechen der Jahreslosung steht unsere nächste Kirche Kunterbunt am 25. Januar von10 bis 13 Uhr. Gemeinsam wollen wir entdecken, was es bedeutet, wenn Gott sagt: „Siehe, ich mache alles neu“. (Offenbarung 21, 1-5)

Freut Euch auf einen bunten Vormittag für die ganze Familie! Nach dem Start mit Geier Geri warten spannende Stationen: Gestaltet beim Upcycling Neues aus Altem, werdet kreativ am gemeinsamen Plakat oder begebt Euch auf einen Parcours durch den Erneuerungsprozess von alt nach Neu. Während die Kinder im Geschichtenraum zuhören, gibt es für die Erwachsenen die Möglichkeit zur Gesprächsrunde mit dem Pastor im Kirchenraum.

Abgerundet wird die Zeit durch eine gemeinsame Feier und ein anschließendes Mittagessen.

Herzliche Einladung zu diesem kunterbunten Start ins Jahr!

 

– Während der Veranstaltung erstellen wir Fotos für Publikationen unserer Gemeinde –

Glaube

Gott geht mit

Heute kommen sie, die „heiligen drei Könige“ – sie bringen aber nicht nur Geschenke, sie bringen auch einen schwer Weg für die junge Familie mit.
Am Anfang des neuen Jahres hoffen wir auch Gottes (leichte, schöne, bequeme) Führung – aber sind wir auch bereit, seinen Weg mitzugehen? Für Maria und Josef ging es erst einmal auf die Flucht …

Unser Thema am Dienstagabend, 07.01.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

Das Thema und den Zugang (zum Anklicken) erhalten Sie jede Woche über unsere Gemeinde-App. Sollten Sie die App nicht installiert haben, oder technisch nicht so versiert sein, sprechen Sie mich bitte an. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen dabei helfen darf.

Ralf Schweinsberg

AktuellesAnkündigung GlaubeVeranstaltung

Allianzgebetswoche 2026

Unter dem Motto "Gott ist treu" wollen wir vom 18. - 25. Januar 2026 wieder anderen christlichen Gemeinden im Hochtaunuskreis begegnen und mit ihnen gemeinsam beten.
Pastor Ralf Schweinsberg ist am Montag, den 19.1.26 um 19.30 Uhr in der "All Nation Church" in Ober-Erlenbach, Wetterauer Str. 61a.
Die EmK Friedrichsdorf lädt am Samstag, dem 24.1.2026 ab 18 Uhr zu einem farsi-deutschen Begegnungsabend ein.
Der Abschluss wird am 25.1. um 15 Uhr wieder in der Erlöserkirchen Bad Homburg, Dorotheenstr. 3, gefeiert mit Dr. Jörg Dechert. (Er war Referent bei unserer Distriktsversammlung in Braunfels.)

Die Zeiten, Orte und Verkündigende sind auf dem Flyer zu entnehmen.

Herzliche Einladung!

Aktuelles Impuls

Der Herr ist nahe

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“

(Philipper 4,4)

Diese Worte wirken wie ein Lichtschein in dunkler Zeit: Gott kommt zu uns! Und wo Gott nahe ist, beginnen sich die Verhältnisse zu verändern. Dort, wo Not war, wächst Hoffnung.
Die Bibel verspricht keine heile Welt. Sie sieht die Hungrigen und Gedrückten, die Mächtigen auf hohen Sitzen. Doch das Kommen Gottes dreht die Perspektive um: Hungrige werden satt, die Mächtigen verlieren ihr Podest.
Diese Umkehr betrifft nicht nur Politik oder Gesellschaft, sie verändert Herzen und Begegnungen. Freude, die aus der Nähe Gottes erwächst, befreit von Eitelkeit und Härte. Sie macht schön — nicht als Make-up, sondern als lichte Haltung, die das Gesicht eines Menschen verwandelt.
Denken wir an das ganz Alltägliche: Eine junge Mutter, die ein Kind erwartet, fängt an zu leuchten. Ihre Vorfreude verändert ihr Gesicht, ihre Worte, ihren Gang. Verliebte, die sehnsuchtsvoll aufeinander warten, beginnen zu strahlen. Sie sehen anders, sprechen anders, schenken mehr. Solche kleinen Wunder des Leuchtens sind Vorboten dessen, was der Advent verkündet. Der Vierte Advent erinnert uns: „Der Herr ist nah!“ Diese Botschaft ist nicht privat; sie springt über, sie lädt ein, sie steckt an.
Nehmen wir zwei Frauen aus der Bibel als Beispiel: Sarah, der in hohem Alter ein Sohn verheißen wird, erlebt noch einmal das Staunen des Lebens. Gott sagt Ja zu ihr und Altersgrenzen werden übersprungen. Maria, die junge Frau aus Nazareth, lobt Gott dafür, dass er die Niedrigen erhöht und die Mächtigen stürzt. Ihre Freude ist kein leichter Optimismus, sondern ein protestierendes Lob: Gott nimmt Partei für die Schwachen.
Beiden Frauen ist gemeinsam, dass ihre Freude sie verändert und sie selbst zu Trägerinnen der Verheißung macht. Wie aber lässt sich diese Freude leben? Zunächst: Sie ist kein flüchtiges Gefühl, sondern entschiedenes Vertrauen. Wer glaubt, dass Gott nahe ist, beginnt anders zu handeln. So wie die Nachbarin, die bemerkt, dass die ältere Frau im Hausflur oft einsam wirkt. Statt weiter zu grüßen, lädt sie sie zum Tee ein, hört zu und bringt Lebensmittel vorbei.
Das ist keine Politik, das ist Freude in Aktion. Eine Freude, die hungrige Herzen sättigt und die Macht der Gleichgültigkeit bricht. Solche kleinen Gesten nähren das, was Advent meint: die Welt ein Stück gerechter und menschlicher zu machen.
Und diese Freude ist ansteckend: Wenn wir glauben, dass Gott bei den Schwachen ist, verlieren wir die Angst vor dem anderen, dem Fremden. Wir werden gütiger im Blick und großzügiger in der Tat. Freude macht uns offen für Hoffnung, sie schenkt Mut, das Richtige zu tun statt nur das Bequeme.
Am Ende steht kein triumphaler Abschluss, sondern ein Weg: Der Herr ist nah. Und weil er nah ist, dürfen wir hoffen, handeln und froh sein. Die Botschaft des Advents ruft uns zu: „Freuet euch! Lasst diese Freude eure Gesichter erhellen, eure Hände tätig werden und eure Gemeinschaften wärmer machen.“ So wird Advent zur einer Zeit, in der die Welt Stück für Stück menschlicher wird – durch das Licht, das aus Freude wächst.

Ralf Schweinsberg

 

Glaube

Die Farbe des Advents?

Violett. Er gehört zur „Bußzeit“ – was nichts anderes bedeutet als: Vorbereitungszeit. Aber nicht für ein perfektes Weihnachtsessen und – fest. Sondern für mich und die Ankunft Jesus in meinem Leben. Aber wie kann das aussehen? Wie kann ich mich vorbereiten?
Johannes der Täufer gilt als „Wegbereiter“ für die Ankunft Jesu. Er findet nur leider wenig schmeichelhaften Worte für die Menschen seiner Zeit – Matthäus 3, 7ff.

Unser Thema am Dienstagabend, 16.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg

Aktuelles Impuls

Wohlfühlzeit Advent?

Freitag sprach ich mit einem Bauunternehmer über Weihnachten. Seine Frau ist vor drei Monaten an Krebs gestorben. Er fragte: Wie wird wohl Weihnachten dieses Jahr? Ich konnte seine Sorgen spüren, seine Angst vor den kommenden Tagen. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit tut der Verlust besonders weh. Jetzt sehen wir deutlicher die Verletzungen, Risse und Brüche in unseren Familien.

Viele sind heute Patchwork-Familien, mit interessanten Fragen: Wie feiere ich, mit wem, wann, wie lange und wo? Feiere ich in der alten Heimat oder mit der Familie meiner Partnerin? Bin ich bei meiner Mutter oder meinem Vater? Wie schaffen wir noch den Besuch bei den Schwiegereltern? Wie mache ich es allen recht? Wie werde ich allen gerecht? Wie komme ich zu meinem Recht?

Advent und Weihnachten sind nicht einfach. Für manche Menschen sind diese Wochen schwierig, für andere unerträglich. Die Zeit erinnert schmerzlich daran, wer und was fehlt: der Vater, der überraschend gestorben ist; ein Kind, das im Sommer starb; der Arbeitsplatz, der verloren ging, der Partner, der mir abhandengekommen ist. Die Botschaft von Geburt, Stall, Hirten und Königen trifft Menschen mit solchen Erfahrungen oft nicht.

Es stimmt leider nicht, dass die Zeit alle Wunden heilt. Manche Verletzungen werden Teil dessen, wer wir sind. Narben bleiben und Wunden heilen nicht vollständig. Advent und Weihnachten wirken für viele wie eine simple Inszenierung, mit der sie nichts anfangen können.

Doch es gibt auch eine andere Perspektive. Ein Adventswort sagt: „Dann kommt der Menschensohn auf einer Wolke mit göttlicher Macht und Herrlichkeit und alle werden ihn sehen. Dann richtet euch auf und erhebt den Kopf: Bald werdet ihr gerettet!“ Wir sollen den Blick zu heben — gegen die Last der Trauer, gegen Schuld und gegen einengende Routinen. Wer den Blick erhebt, kann freier atmen.

Jesus sagt: „Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: Wenn die ersten Blätter herauskommen, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist.“ So wie die Natur zuverlässig wiederkehrt, so ist auch Verlass auf das Nahen der Erlösung. Jesus will sagen: Er kommt nicht nur am Ende der Zeit, sondern immer wieder in mein Leben. So wie Blätter immer wieder neu ausschlagen. Darauf kann ich mich verlassen. Er ist da, jetzt und hier, lässt mich nicht los, gerade in finsteren Tälern. Er steht mir zur Seite, still und unerkannt, in diesem Jahr und alle Jahre wieder.

Ralf Schweinsberg

 

Glaube

Seht auf und erhebt eure Häupter!

Kopf einziehen und durch! Oder „Kopf hoch, wird schon wieder“, sagen wir – ein schwacher Trost. Wir sind meist sprachlos, wenn andere beschwert sind.
Gerade den Gebeugten und Niedergedrückten, den Zurückgewiesenen und Benachteiligten gilt die Frohe Botschaft: Haltet durch! Richtet euch auf, denn Gott sieht die Bedrängnis und hört das Klagen.
Auch wenn es nicht so scheint: Wer auf Erlösung wartet, hofft nicht vergeblich. Wie der Frühling auf den harten Winter folgt und die Ernte auf die Saat, so wird der Sehnsucht nach Gott sein Kommen folgen. Darum: Kopf hoch, damit ihr ihn kommen seht!
Adventlich leben heißt, in Erwartung leben. Der Advent schließt auch die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi ein.

Unser Thema am Dienstagabend, 02.12.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg

PresseartikelRückblickVeranstaltung

Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit

Brombach – Lichtblicke im gemeinschaftlichen Miteinander gehören gerade in der dunklen Jahreszeit zu den Dingen,durch die man Hoffnung finden kann, in dem Wissen, dass Jesus Christus das Licht der Welt ist. Das erfuhren Besucher am Samstag beim Konzert „Lichtblicke 2.0“ in der evangelisch-methodistischen Kirche in Brombach.
Der 25-köpfige Projektchor und Instrumentalisten aus den Reihen der Gemeinde sowie Mitglieder, die die Lesungen und die Moderation sowie die optische Animation beisteuerten, zeigten, wie stark der Zusammenhalt im Glauben ist. „Nicht nur ein zu Herzen gehendes Konzert kann ein Lichtblick sein, im Alltag auch jede helfende Hand und jedes gute Wort“, so Mirjam Ohliger in ihrer Lesung. Das bekräftigten auch Moderatorin Annett Fomin-Fischer und die von Karl-Alwin Hiller arrangierten Fotos und Lichteffekte.
Den eindrucksvollen musikalischen Auftakt machten Conny Hiller an der Orgel und Dietmar Bonaker am Klavier mit der Fanfare „Now Thank We All Our God“. Mit wunderschönem Chorklang überzeugte der Projektchor unter Leitung von Hartmut Richter und begleitet von Michael Braaz am Klavier zum Beispiel mit „Allein deineGnade genügt“.
Im ersten Instrumentalblock brachten zunächst die Organistin und die junge Merle Fischer an den Klangstäben „Westminster Toccata“ zu Gehör. Danach vermittelten Hiller am Klavier und Bonaker an der Orgel mit Schlagzeuger SebastianFritz und der fröhlich anmutenden Komposition „JoyfulPipes“, wie Musik die Stimmung aufhellen kann. Mit „Bei dir Jesu will ich bleiben“ und „Ganz nah bei dir“ schlug der Chor dann eher zarte Töne an und Braaz und Neuenfeldt beendeten diesen Komplex mit einer modernen Version von „Befieh ldu deine Wege“.
Anhaltenden Applaus gab es für die von der Organistin begleitete Gesangssolistin SusanneTrick. Sie interpretierte ausdrucksstark drei tief zu Herzen gehende englischsprachige Titel von Lauren Daigle. Mit Instrumentalstücken entführten Hiller, Bonaker und Fritz in die Welt von „Interstellar“, „Inception“und „Jurrasic Park“.

Evelyn Kreutz (21.11.2025). Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit. Usinger Anzeiger, S. 22

Glaube

Die Passionszeit startet – Jetzt?

Sonntag ist der 1. Advent. Das neue Kirchenjahr beginnt. Ein Grund zu Freude! Aber warum ist die Farbe des Sonntags Violett – genau wie in der Passionszeit? Warum lesen wir am 1. Advents von Jesus Einzug nach Jerusalem = Palmsonntag? Beginnt damit nicht die Passionszeit, die Leidenszeit Jesu?

Tatsächlich: Was an Weihnachten begann, verstehen wir nur, wenn wir von Karfreitag und Ostermorgen her denken…

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Ralf Schweinsberg

AktuellesAnkündigung GlaubeVeranstaltung

Ökumenischer Gottesdienst

Herzliche Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst am 1. Advent in der evangelischen Kirche in Rod am Berg! Der Gottesdienst wird von Frau Dr. Kornelia Weber und Pastor Clemens Klingel gemeinsam gestaltet und von Dr. Rüdiger Teuner an der Orgel musikalisch unterstützt. Ihr seid herzlich eingeladen, die Entzündung der ersten Adventskerze mitzuerleben und Teil dieses besonderen Gottesdienstes zu sein!

Aktuelles Impuls

Die Erinnerungs-Keksdose

„Unsterblich sein. Nur mit dir alleine will ich unsterblich sein“, singt die Chemnitzer Band Kraftklub. „Was würde ich geben für noch mehr Zeit, für noch ein Leben nur mit dir allein. Unsterblich sein. Nur mit dir allein will ich unsterblich sein.“ Worte für späte Herbsttage, an denen viele wie ich an Menschen denken, die einfach fehlen. „Das Leben geht weiter“, sagen einige, oder „die Zeit heilt alle Wunden“. Aber will ich das überhaupt?

Ich mag, was Dietrich Bonhoeffer dazu sagte:

„Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann. Indem diese Lücke aber unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden.“ *

Verbunden bleiben klingt gut. Aber wie macht man das? Eine gute Freundin erzählte mir von ihrem „Erinnerungs-Keksdosen-Projekt“. Ihr Mann starb im letzten Jahr an Krebs. Eines Tages hing sie einen Zettel ans Schwarze Brett im Hausflur und lud alle ein, die wie sie einen lieben Menschen verloren hatten. „Bringt bitte einen Zettel mit einer Erinnerung an euren Menschen mit.“

Sie war überrascht, als beim ersten Treffen sechs Menschen an ihrem Küchentisch saßen. Es gab duftenden Weihnachtstee und frisch gebackene Plätzchen. Dann stellte sie eine alte Keksdose auf den Tisch. „Diese Dose liebte mein Mann“, sagte sie leise, „er hätte gern, dass wir sie füllen.“ Sie zog eine Zettel aus der Tasche und erzählte, wie ihr Mann Josef von den Plätzchen seiner Oma geschwärmt hatte. Wenn sie sich an den Tisch setzt und die Dose sieht, kommen all diese Erinnerungen hoch. Sie sieht ihren Mann, wie er ihr einen frischen Keks anbietet und dabei so lächelt, wie er nur das konnte. All das stand auf ihren Zettel. Sie faltete ihn und steckte ihn in die Dose.

Dann waren die anderen dran. Alle hatten einen Zettel mitgebracht. „Danke, dass du mir gezeigt hast, wie man Pfannkuchen wendet“, stand auf einem Zettel, oder: „Ich wünschte, du hättest meine Hochzeit miterlebt.“ Alle Zettel landeten in der Dose.

„Früher tat es weh, die leere Dose zu sehen“, sagt meine Freundin. Jetzt ist das anders. Wenn ich mich an den Tisch setze und die Dose anschaue, denk‘ ich an Josef. Ich glaube, er wäre stolz auf mich. Die Dose ist zwar nicht mehr mit seinen leckeren Keksen gefüllt, aber mit guten Gedanken. Jetzt fühlt sich mein Herz nicht mehr so leer an.“

* (Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 255 f).

 

Ralf Schweinsberg

 

Glaube

Wir vor dem Richterstuhl Christi?

Wir vor dem Richterstuhl Christi!? Der Wochenspruch macht mir Angst. Werden am Ende doch nur meine guten Taten vor Gott zählen? Und vielleicht die Menge meiner frommen Gebete?
Ich spüre, dass hier etwas nicht stimmen kann.

Jesus gibt in Lukas 18, 1-18 die Antwort, um was es wirklich geht: Um unsere Beziehung zu ihm.

Unser Thema am Dienstagabend, 18.11.2025 ab 19.30 Uhr – wie immer online.

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Ralf Schweinsberg